Sep 072014
 

Unser Ziel: Wir sind einem pädagogischen Leistungsverständnis verpflichtet. Als wesentliche Aufgabe sehen wir, Kinder an schulische Leistungsanforderungen und den produktiven Umgang mit den eigenen Leistungen heranzuführen. Dies bedeutet, dass im Unterricht Leistungen nicht nur gefordert, sondern auch ermöglicht und gefördert werden müssen. Dabei ist es wichtig, insbesondere die individuellen Voraussetzungen der Kinder zu berücksichtigen. Die Bewertung von Leistung orientiert sich an Kriterien und wird den Schüler/innen und Eltern transparent gemacht.

Sep 072014
 
  • Den Kindern werden Aufgaben, Zielsetzungen, Arbeitsformen und fachspezifische Beurteilungskriterien transparent gemacht.
  • Individuelle Kompetenzen und Defizite werden anhand von Lernstandskontrollen kontinuierlich und differenziert festgestellt.
  • Prozess- und produktorientierte Leistungsfeststellungen fließen gleichwertig in die Beurteilung ein.
  • Die individuelle Lernentwicklung der Kinder muss in besonderem Maße beobachtet und berücksichtigt werden.
  • Rückmeldungen werden in ermutigender Form gegeben.
  • Die Leistungsmessung verfolgt nicht nur den Zweck der Leistungsbeurteilung, sondern ist immer auch Diagnose und damit Ausgangspunkt der weiteren Förderung und ihrer Planung.
  • Auch den Eltern werden die Kriterien der Leistungsbewertung transparent gemacht.
Sep 072014
 

Leistungsversagen bei Kindern kann vielfältige Ursachen haben. Lernausfälle, Angst, Blockierung durch persönliche Belastung, Verweigerung, sowie temporäre und chronische Defizite sind nur einige Gründe. Oft entwickelt das Kind Schuldgefühle und sieht den Grund für den Misserfolg bei sich selbst. Misserfolgserwartungen lähmen dann die Lernbereitschaft und es kommt zu einem Teufelskreis. Das Selbstwertgefühl des Kindes ist an dieser Stelle jedoch entscheidend und muss durch positive Einflüsse (Erfolge) gestärkt werden.

Uns ist es wichtig, durch Gespräche mit dem Kind, seinen Eltern sowie – soweit eingewilligt wurde -weiteren Beteiligten Hilfestellungen anzubieten, um eine soziale Entspannung im Umfeld des Kindes herbei zu führen. Die Klassenlehrerin kann dabei auf der Grundlage einer tragfähigen Beziehung zu dem Kind insbesondere seine Fähigkeit zur positiven und realen Selbsteinschätzung fördern. Oftmals bleiben die Eingriffsmöglichkeiten für die Schule und die Lehrkräfte jedoch begrenzt.