Sep 072014
 

Unser Ziel: Durch vielfältige Methoden der Wissensvermittlung im Unterricht wollen wir Kindern ermöglichen, Schlüsselqualifikationen auszuprägen und Verantwortung für ihr eigenes Lernen zu übernehmen. Einen Schwerpunkt der Unterrichtsentwicklung nehmen Methoden des kooperativen Lernens ein.

Sep 072014
 

Zentraler Aspekt des Kooperativen Lernens ist das Lernen in der (Klein)Gruppe. Studien belegen, dass Schülerinnen und Schüler immer dann besonders erfolgreich lernen, wenn sie es mit anderen im Austausch tun. Beim Kooperativen Lernen kommen dabei besondere Methoden zum Einsatz, damit das gemeinsame Lernen auch gelingen kann. Denn neben dem behandelten Unterrichtsstoff steht das soziale Lernen ebenso im Mittelpunkt wie das inhaltliche und methodische.  Das Lehr- und Lernklima der Klasse wird in den Blick genommen und die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer demokratischen Denk- und Handlungsfähigkeit gefördert.

Grundsätzlich können in jedem Fach, in jedem Unterricht kooperativ  Methoden genutzt und umgesetzt werden. „Nur zusammen sind wir erfolgreich“ ist das Herzstück des kooperativen Lernens. Das heißt, jeder und jede kann und muss sich innerhalb seiner Möglichkeiten in die Arbeit einbringen, damit das Ergebnis erreicht wird. Das erfordert von den Schülerinnen und Schülern über ihr Arbeiten und ihre Einstellungen nachzudenken. Dies zu trainieren gehört ebenfalls zum kooperativen Lernen dazu.

An der Schwarze-Heide-Schule fließen alle Aspekte des Kooperativen Lernens in den Unterricht ein und sollen zunehmend zur Unterrichtsgestaltung genutzt werden. Auf einige Methoden zur Erprobung haben wir uns im Rahmen einer Fortbildung im Juni 2013 verbindlich verständigt:

  • Im ersten Schuljahr beginnen wir mit dem Verabredungskalender und dem Line up.
  • Im zweiten Schuljahr sollen das Mindmap und das Gruppenpuzzle (Jigsaw) eingeführt werden.
  • Im dritten Schuljahr kommen das Lernplakat und die Nutzung der Managerkarten als kooperative Lernmethoden hinzu.
  • Im vierten Schuljahr wird die Arbeit fortgeführt und durch klasseninterne Schwerpunkte/Methoden erweitert.

Zudem sollen der Doppelkreis und das Placemat ausprobiert werden.

Nach ca. 6 Monaten soll diese Vereinbarung evaluiert werden.

Sep 072014
 

Offene Unterrichtsformen ermöglichen eine stärkere Individualisierung des Unterrichts. Sie dienen der Förderung sowohl lernschwacher als auch lernstarker Schüler/innen. Die Kinder sollen dazu befähigt werden, ihr Lernen selbst zu steuern und zu bestimmen. Das ist ein langer Prozess, zu dessen Gelingen das Lernen in der Grundschule aber wichtige Schritte ermöglicht.

Er wird realisiert in einem Prozess zunehmender Öffnung

  • für Fragen, Interessen, Bedürfnisse, Fähigkeiten, die kulturellen Unterschiede und die Mitverantwortung der Kinder,
  • ihrer Entscheidungsspielräume für Themen, Ziele, Aufgaben, Lösungswege, Arbeits- und Sozialformen, Zeiteinteilung, Tempo und Reihenfolge der Arbeit,
  • der Fächergrenzen, der Klasse, der Schule und
  • der zeitlichen Begrenzung von 45 Minuten.