Feb 142017
 

Nach Beratung im Lehrerkollegium, mit den Hausaufgabenkräften, Elternvertretern in Schulpflegschaft und -konferenz sowie im Schul-Kinderrat hat die Schulkonferenz am 14. März 2016 beschlossen, ein neues LERNZEITkonzept an der Schwarze-Heide-Schule einzuführen und zu erproben. Im Januar 2017 wurde die Erprobung verlängert bis zum Ende des Schuljahres 2016/17.

Evaluation („Überprüfung“) der LERNZEITEN:

Die Schulkonferenz hat auch festgelegt, die Erfahrungen mit den LERNZEITEN abzufragen. Es wird zwei Rückmeldephasen geben: die erste vor den Sommerferien 2016, eine weitere nunmehr im Mai 2017. Anschließend wird die Schulkonferenz wieder darüber beraten.

Wir sind auf Ihre Rückmeldungen gespannt!

Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Klassenlehrerin Ihres Kindes.

Feb 142017
 

(geändert Januar 2017)

Die Lehrkräfte der Schwarze-Heide-Schule haben sich weiter über die Inhalte der Lernzeiten intensiv ausgetauscht, reflektiert und diese bewertet. LERNZEIT- Aufgaben müssen insbesondere dazu dienen, das im Unterricht Erarbeitete einzuprägen, einzuüben und anzuwenden. Außerdem stellen wir das Kriterium, dass die Aufgaben auch eine hohe Selbstständigkeit der Kinder ermöglichen. Dazu nutzen wir einheitlich auch Zusammenstellungen in Übungsheften (Mathematik, Deutsch), die gemeinsam ausgewählt und z.B. an den Pflegschaftsabenden vorgestellt werden. Die Jahrgangsteams und die gemeinsame Lehrerkonferenz beraten und überprüfen dies weiter.

Feb 142017
 

(geändert Januar 2017)

Der Lernzeitplan protokolliert in jeder Lernzeitstunde die bearbeiteten Aufgaben. Er wird von den Kindern ausgefüllt.

Außerdem schätzen die Kinder zum Ende jeder Lernzeitstunde ihr Arbeitsverhalten ein. Einen Schwerpunkt der Beobachtung und Einschätzung bespricht die Klassenlehrerin regelmäßig mit den Kindern und gibt diesen individuelle sowie klassenbezogene Rückmeldung. Der Schwerpunkt wechselt nach Absprache.

Auf dem Lernzeitplan dokumentiert die Lehrkraft auch die Übungsinhalte, die von den Eltern unterstützt werden sollen.

Regelmäßig nach 3 Schulwochen (6 Lernzeitstunden) wird der Lernzeitplan von den Eltern zur Kenntnis genommen.

Feb 142017
 

(geändert Januar 2017)

Jede Lernzeitstunde beginnt mit dem Datum (durch Stempel) im Übungsheft / auf dem bearbeiteten Material – dies zeigt deutlich den Beginn der Arbeit an. So ist für Schüler/innen, Lehrkräfte und Eltern schnell ersichtlich, welche Aufgaben und auch in welchem Umfang die Arbeit innerhalb der LERNZEIT gelungen ist. Die regelmäßige Kenntnisnahme auch durch die Eltern sichert den gemeinsamen Blick auf die erfolgreichen Bearbeitungen.

Sep 132016
 

Die Selbständigkeit und Eigenverantwortung Ihres Kindes werden in den LERNZEITEN gesteigert.

Die Inhalte in den LERNZEITEN können mehr den individuellen Lernstand der Kinder berücksichtigen, überfordern bei Schwierigkeiten und unterfordern leistungsstarke Kinder weniger. Sie sind enger verzahnt und ergänzen die Förderung des Kindes im Unterricht.

Die Kinder und Lehrkräfte können die Unterrichtszeit in den Fächern besser nutzen. Es entfallen langwierige Absprachen über die HAUSaufgaben.

HAUSaufgaben in der klassischen Form führen oft zu Stress und starkem Druck: bei den Kindern, bei Eltern, auch bei Lehrkräften.

HAUSaufgaben sind insgesamt nur wenig effektiv für den gesamten Lernprozess – das zeigen zunehmend Untersuchungen und Studien.

Kinder verbringen heutzutage mehr Zeit (‚Leben und Lernen‘) in der Schule. Insbesondere nach dem Besuch des Ganztags sind umfangreiche Hausaufgaben nicht erfolgreich zu bearbeiten.

Die Schulen sind gegenüber dem Land verpflichtet, über LERNZEITEN und veränderte HAUSaufgaben-Konzepte zu beraten. Ganztagsschulen ab Klasse 5 müssen LERNZEITEN verpflichtend einführen.

Wir haben Erfahrungen anderer Schulen aufgenommen und bereits berücksichtigt. Auch an anderen Grundschulen in Oberhausen wird derzeit über die Einführung von LERNZEITEN beraten, manche haben diese ebenfalls in den letzten Jahren eingeführt. Die Rückmeldungen aus diesen Schulen zeigen ähnlich auf, dass zwischen allen Beteiligten (Schüler/innen, Lehrkräfte, Eltern) die Inhalte und Verfahrensweisen gut abgestimmt werden müssen.

Sep 132016
 

Die LERNZEITEN sind in den Unterrichtstag („Vormittag“) eingebunden. Die Schülerinnen und Schüler üben und vertiefen die Unterrichtsinhalte. Damit treten die LERNZEITEN anstelle der traditionellen Hausaufgaben.

Im Stundenplan jeder Klasse werden dazu z.Zt. zwei zusätzliche(!) Stunden als LERNZEIT aufgenommen. An diesen LERNZEITstunden nehmen alle Kinder teil. Eine separate Hausaufgabenbetreuung in der Villa Pfiffikus findet nicht mehr statt.

Die Kinder werden in einer der beiden LERNZEITstunden im Team von Lehrkraft – möglichst der Klassenlehrerin – sowie einer erfahrenen ‚Hausaufgaben­kraft‘ unterstützt. Die zweite LERNZEITstunde gestaltet die Hausaufgabenkraft.

Für den Inhalt der LERNZEIT sind die Lehrkräfte der Klasse verantwortlich, federführend die Klassenlehrkraft.

Sep 132016
 

Nach Absprache durch die Klassenlehrerin unterstützende Übungen (z.B. im 1×1, beim Lesen). Der Lernzeitplan des Kindes enthält dazu Hinweise der Lehrkräfte, welche Inhalte sinnvoll und unterstützend zu Hause geübt werden können.

In den Klassen 3 und 4 werden die Kinder an projektorientierte Hausaufgaben herangeführt. Diese sind auch zu Hause weiter zu bearbeiten. Im Kern projektorientierter Hausaufgaben steht die umfangreichere Vorbereitung auf künftige Unterrichtsinhalte, z.B. auf ein Referat, eine schriftliche Ausarbeitung o.ä.

Nach Absprache sollen die Schülerinnen und Schüler ggfs. Pflichtaufgaben zu Hause beenden, wenn sie erkennbar die Lernzeit in der Schule nicht ausreichend zur Bearbeitung genutzt haben. Dann erfolgt ein kurzer schriftlicher Hinweis an die Eltern.

Sep 132016
 

Doch, siehe oben.

Bei der Übung einzelner Inhalte zur Vertiefung und Automatisierung („Auswendiglernen“, z.B. 1×1), bei der Arbeit an einem Projekt ist ihre Unterstützung hilfreich und tut Ihrem Kind gut.

Außerdem gilt weiterhin der Grundsatz: Zeigen Sie ein großes Interesse an den schulischen Inhalten, sprechen Sie zu Hause darüber und bieten ihre Unterstützung an. Wichtig bleibt der Blickwinkel, die Kinder zur Selbstständigkeit anzuleiten und ihnen nicht alles abzunehmen.

Kinder wachsen an den Herausforderungen. Erscheint Ihnen das „Lern-„Paket Ihres Kindes zu groß oder zu klein, suchen Sie bitte weiterhin das Gespräch mit der Klassenlehrerin, um Anforderungen abzustimmen. Diese Rückmeldungen sind wichtig!