Elternkurs “Weniger Stress – mehr Freude” des Projektes Kess-erziehen - ab März
Liebe Eltern,
oftmals stehen Sie in der Erziehung Ihrer Kinder vor zigtausend Problemsituationen. Nicht selten kommen Eltern zu mir und fragen, wie Sie sich in dieser oder jener Situation verhalten sollten. Was kann man z.B. machen, wenn sich das eigene Kind “bockig” verhält und keine Hausaufgaben mehr machen will? Oder welche “Bestrafung” ist die richtige, wenn der Sohn einen Mitschüler in der Schule verprügelt hat?
Die Themen der fünf Einheiten sind:
- Das Kind sehen – soziale Grundbedürfnisse achten
- Verhaltensweisen verstehen – angemessen reagieren
- Kinder ermutigen – die Folgen des eigenen Handelns
zumuten
- Konflikte entschärfen – Probleme lösen
- Selbstständigkeit fördern – Kooperation entwickeln
Genaueres im Elternbrief
Schulsozialarbeit
Schulsozialarbeit Herr Kazmierski
Email: schulsozialarbeit@schwarze-heide-schule.de
Liebe Eltern,
einen Großteil Ihrer Kinder durfte ich in den letzten Wochen schon im Unterricht oder in der „Villa Pfiffikus“ kennenlernen, nun möchte ich mich endlich auch Ihnen als neuer Schulsozialarbeiter der Schwarze-Heide-Schule vorstellen. Zu meiner Person: Mein Name ist Michael Kazmierski, ich bin 30 Jahre alt und arbeite seit mehreren Jahren in der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Während meines Studiums habe ich an verschiedenen Grundschulen in Oberhausen im offenen Ganztag mitgearbeitet, Gruppen geleitet und Angebote durchgeführt, verschiedene Projekte mit Jugendlichen ins Leben gerufen und Ferienfreizeiten begleitet.
In den letzten Wochen stellten Ihre Kinder mir öfter die Frage, was ein Schulsozialarbeiter eigentlich macht, und es ist gar nicht so einfach, auf diese Frage eine Antwort zu finden. Mein Tätigkeitsbereich ist so vielfältig wie die Jungen und Mädchen, die ich kennenlernen durfte. So gehört z.B. die Einzelfallhilfe zu meinem Aufgabengebiet, ebenso wie die Gruppenarbeit im offenen Ganztag oder mit Schulklassen. Aber vielleicht lässt es sich am besten anhand von ein paar Beispielen erklären:
1. Ein Schüler hat ein Problem, weiß aber nicht, mit wem er sprechen kann, weil weder Eltern noch Lehrer in diesem Moment die richtigen Vertrauenspersonen sind. Er weiß aber, dass es eine Schülersprechstunde gibt, und dass er dort mit jemandem reden kann, der ihm hilft. Ab dem 06.02. haben die Kinder die Möglichkeit, mich täglich in der ersten Pause aufzusuchen, um mit mir über Probleme zu reden und gemeinsam Lösungen zu finden. Ebenso können sie mit mir Termine vereinbaren, an denen ich mehr Zeit habe, um ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
2. Ein Kind hat Schwierigkeiten, dem Unterricht zu folgen, es träumt vor sich hin oder wird gar aggressiv und stört andere. Gemeinsam mit den Eltern und Lehrern werde ich tätig, ziehe im Bedarfsfall auch andere Menschen zu Rate oder vermittle den Kontakt zu den Angeboten der Jugendhilfe.
3. Die Schule soll ein Ort sein, an dem Kinder das Miteinander lernen und keine Angst haben müssen, auf dem Schulhof verprügelt oder „gemobbt“ zu werden. Mit spielerischen Mitteln lässt sich den Kindern zeigen, dass man nicht jeden Streit mit einer „Klopperei“ enden lassen muss. Die Kinder können durch Kooperationsspiele als offene Angebote oder durch kindgerechte Projekte fantasievoll erfahren, wie ein freundliches Miteinander funktioniert.
4. Im Elterncafé diskutieren Eltern, ob ihre Kinder zuviel Computer spielen würden. Es entbrennt eine heiße Diskussion über den Sinn und Unsinn von Videospielen und das Internet. Grund genug, den Eltern die Möglichkeit zu bieten, etwas über die Vor- und Nachteile von Medien zu erfahren und dazu einen lockeren Informationsabend zu veranstalten. Eine Umfrage und ein Elternabend zu dem Thema sind in Planung und werden in nächster Zeit umgesetzt.
5. Ihr Kind hat ein Problem mit einer Lehrerin, Sie wissen aber nicht, wen Sie aufsuchen können. Vielleicht haben Sie Angst, dass ihrem Kind ein Nachteil entstehen könnte, wenn Sie sich z.B. direkt an die Lehrerin wenden. Aber vielleicht kann Ihnen ein Gespräch mit dem Schulsozialarbeiter helfen, der mit Ihnen einen Termin vereinbart. Unter der im Briefkopf angegebenen Nummer oder E-Mail-Adresse können Sie Termine mit mir vereinbaren und sich z.B. Rat bei Erziehungsfragen holen oder schulische und außerschulische Problemlagen besprechen, für die wir dann gemeinsam eine Lösung suchen.
Diese paar Beispiele zeigen Ihnen vielleicht, wie vielfältig mein neues Aufgabengebiet ist. Ich möchte gemeinsam mit den Lehrern, Ihnen als Eltern und vor allem den Kindern dazu beitragen, dass die Schule ein erlebnis- und lehrreicher Ort ist, wo sich Ihre Kinder altersgerecht und optimal entwickeln können.
Daher freue ich mich darauf, Sie alle nach und nach hoffentlich noch persönlich kennenzulernen, und verspreche Ihnen, dass ich Sie auch in Zukunft über das Internet, über Elternbriefe und Informationsveranstaltungen über meine Arbeit mit Ihren Kindern informieren werde.
Mit freundlichem Gruß
Michael Kazmierski, Schulsozialarbeiter



